Boot am Ufer der Burgwallinsel
Foto © K. Folk | Boot am Ufer der Burgwallinsel

Während des Wendenkreuzzuges

wahrscheinlich im Jahr 1147, wurde das Burg- und Siedlungszentrum vernichtet, es brannte vollständig ab. Hierbei kam es zur Verschlackung des Walls.

Noch heute soll man Steine mit Lufteinschlüssen finden, die man als "Schwimmsteine" bezeichnet.

Die Burgwallinsel ist zirka 400 Meter lang und 150 Meter breit. Sie ist heute im Privatbesitz.

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Die Burgwallinsel

In der Zeit um 1100 errichteten die Ukranen auf einer Insel im Oberuckersee ein Burg- und Siedlungszentrum.

Der eigentliche Burgwall bestand vorwiegend aus Holz und Lehm. Er soll eine Breite von 5 bis 6 Metern und eine Höhe von 6 Metern gehabt haben.

Zur Burgwallinsel gehörten Landverbindungen, davon zeugen heute noch Brückenreste, die im See gefunden wurden.

Eine Brücke war 2,2 Kilometer lang und führte zum nördlichen Ufer des Sees nach Seehausen, sie wird "Lange Brücke" genannt, sie war eine wichtige Handelsverbindung nach Prenzlau. Man geht davon aus, dass die "Lange Brücke" früher über ein Sumpfgebiet führte.

Zum westlichen Ufer führte die "Kurze Brücke" nach Fergitz, sie war 400 Meter lang und bestand aus Eichenholz.

Luftaufnahme der Burgwallinsel
Foto © K. Folk | Luftaufnahme der Burgwallinsel